Warum wird recycelt?

Das Recycling von elektrischen und elektronischen Geräten – das eRecycling – ist nicht nur ein wesentliches Thema in Bezug auf Rohstoffe und seltene Erden, sondern auch entscheidend für den Schutz der Umwelt. Und Recycling macht glücklich. Darum: Bringen Sie alle ihre ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräte sowie Leuchten und Leuchtmittel dem Handel oder der Sammelstelle in Ihrer Nähe zurück.
 

Ressourceneffizienz: Wertvolle Rohstoffen werden für die Schweiz immer wichtiger

Auch wenn die Schweiz so gut wie keine eigenen Rohstoffe besitzt, ist unser Land dennoch in der Lage, seinen Rohstoffbedarf bis zu einem gewissen Grad selbstständig zu decken. Dazu ist konsequentes eRecycling unerlässlich. Denn durch das eRecycling können Sekundärressourcen ausgeschöpft sowie wertvolle Rohstoffe effizient zurückgewonnen und wieder in den Stoffkreislauf integriert werden. Das hat einen nachhaltigen Effekt auf den kostbaren Ressourcenhaushalt und den gezielten Schutz der Umwelt.
 

Reduktion des Stromverbrauchs: Einfach und wirkungsvoll

SENS eRecycling setzt sich täglich dafür ein, dass sich alle elektrischen und elektronischen Stromfresser nach ihrer ökologisch sinnvollen Nutzungsdauer von durchschnittlich acht Jahren aus unseren Haushalten verabschieden und fachgerecht recycelt werden. Das betrifft nicht nur ältere Geräte welche im Betrieb viel Strom verbrauchen, sondern auch Geräte, welche im Stand-by-Betrieb unnötig viel Energie beziehen. So sind seit 2011 neue Elektro- und Elektronikgeräte, die im Stand-by-Modus mehr als 1 Watt Strom benötigen, per Gesetz nicht mehr zugelassen. Übrigens: Alle Geräte wann immer möglich ganz auszuschalten, ist immer noch die cleverste und vor allem günstigste Massnahme.
 

eRecycling macht glücklich

eRecycling schont nicht nur die Umwelt und bringt wertvolle Rohstoffe zurück in den Stoffkreislauf; Konsequentes eRecycling macht auch die Menschen glücklicher, wie die Studie «UNIVOX Umwelt 2012» von gfs-zürich zeigt. Und, eRecycling reduziert notabene die Abfallmenge, und Sackgebühren können ebenso gespart werden.
Darum, bringen Sie alle Ihre ausgedienten elektrischen und elektronischen Geräte, Spielwaren sowie Leuchten und Leuchtmittel konsequent zu Sammelstellen oder Verkaufspunkten im Handel zurück.
 

eRecycling schont die Umwelt

Neben Elektro- und Elektronikgeräten enthalten auch gewisse Leuchten und Leuchtmittel giftige Stoffe, die nicht in die Umwelt gelangen dürfen. So befindet sich zum Beispiel in Sparlampen und Leuchtröhren Quecksilber. Bei älteren Leuchtröhrenmodellen können die elektronischen Bauteile auch das hochtoxische PCB enthalten. Obschon es seit Jahren gesetzlich verboten ist, landen nach wie vor elektrische und elektronische Geräte, darunter auch Leuchten und Leuchtmittel, noch zu oft im Hausmüll.
Ebenso gibt es beispielsweise noch viele Kühlschränke mit dem verbotenen und hochgiftigen Treibhausgas FCKW, das das Ozonloch vergrösserte. Konsequentes eRecycling von Kühlschränken reduziert dabei den CO2-Ausstoss entscheidend.
 

Wissenswertes

eWaste Forum 2017

13. April 2017

Impressionen zum eWaste Forum 2017

Eigenständig und solidarisch oder ohne Mitsprache verpflichtet? Am ersten eWaste Forum diskutierten rund 150 Vertreter der Schweizer Recycling Community über Sinn und Unsinn von freiwilligen Rücknahmesystemen. Zum eWaste Forum haben die beiden Rücknahmesysteme Swico Recycling und SENS gemeinsam eigeladen.

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Mit dem Solarrecycling den Kreis schliessen

15. April 2016

Solarenergie wird immer beliebter: Im Kanton Aargau sind derzeit rund 700 000 m2, also etwa 100 Fussballfelder Solarzellen auf Dächern montiert. Aufgrund der Lebensdauer von ca. 25 – 35 Jahren wird der Recyclingbedarf in den kommenden Jahren stark steigen. Vom Solarenergie-Spezialisten Christian Moll und dem Recycling-Experten Roman Eppenberger wollten wir wissen, wie das Solarrecycling funktioniert.

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Die Liste der Trittbrettfahrer

29. Februar 2016

Die Stiftung SENS setzt konsequent den Kundennutzen in den Fokus. So streben wir in der Thematik «Trittbrettfahrer» effektive Lösungsansätze für Sie und Ihre Partner an. Ende letzten Jahres haben wir eine Liste mit den schwarzen Schafen, welche nicht am Entsorgungssystem von SENS teilnehmen auf unserer Website publiziert. Ein Journalist der Sonntagszeitung hat einen spannenden Artikel dazu verfasst.

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