Elektrospielzeug: Wenn Spielen zur Recyclingfrage wird

Von der elektrischen Eisenbahn über das ferngesteuerte Auto, Drohnen, Tiptoi-Stifte bis hin zu sprechenden Puppen oder Plüschtieren: Oft ist uns gar nicht bewusst, wie viele Spielwaren elektrisch betrieben sind!

Gemeinsam mit dem Schweizerischen Spielwarenverband (SVS) hat SENS eRecycling eine Lösung für die umweltverträgliche und kosteneffiziente Entsorgung aller Arten von elektrischen Spielwaren erarbeitet.

Sens eRecycling

Ein Spielzeug, das piepst, blinkt, spricht oder fliegt, gehört ins eRecycling

Die Digitalisierung ist nicht nur in unserem Heim- und Arbeitsalltag omnipräsent. Schon längst hat sie auch die Kinderzimmer erreicht: Nebst Klassikern wie der sprechenden Puppe oder dem Gameboy sind heute bereits Kugelbahnen mit Sound- und Lichteffekten ausgerüstet und bei Brettspielen ist es schon fast normal, dass eine elektronische Stimme den Kindern während des Spiels Anweisungen gibt.

Wir haben uns schon so sehr daran gewöhnt, dass Spielzeuge piepsen, blinken oder fliegen, dass wir manchmal schlicht vergessen, dass all diese «Smart Toys» nur dank ausgeklügelter Technologie funktionieren. Zugleich ist diese dank der zunehmenden Digitalisierung und Miniaturisierung – also der Verkleinerung der Bauteilchen – mittlerweile so gut getarnt, dass wir Batterien, Akku oder andere elektronische Teilchen in unseren Spielzeugen kaum mehr erkennen oder sie mit blossem Auge schlicht nicht sehen.

Unsichtbarer Elektroschrott

Bereits 2020 wies das Ausbildungs- und Forschungsinstitut der Vereinten Nationen (UNITAR) in seinem Bericht zu den weltweiten Mengen an Elektroschrott darauf hin, dass gerade bei Spielwaren die Anzahl an «invisible E-Waste» sehr hoch ist. Das sind (kaputte) Geräte, die eigentlich zu den elektronischen Geräten zählen würden, die von uns Nutzer:innen aber nicht als solche erkannt werden. Gemäss UNITAR fallen unter diese Kategorie weltweit 7,3 Milliarden Spielzeuge pro Jahr. Das macht jährlich ein Spielzeug pro Person auf der Welt.

Versteckte Schadstoffe

Immer wieder ergeben Labor-Tests, dass billige Spielwaren verbotene Weichmacher enthalten oder zu hohe Cadmium-, Nickel- oder Bleiwerte aufweisen, die für Mensch und Umwelt schädlich sind. Nebst diesen Schadstoffen geht von Billigstspielzeugen häufig auch eine erhöhte Brandgefahr aus.

Das Gesetz schreibt vor, dass alle in der Schweiz hergestellten und verkauften Spielwaren höchsten Sicherheitsanforderungen genügen müssen. Dahingehend werden die Schweizer Spielzeughändler auch regelmässig geprüft. Wenn also auf dem Produkt eine Adresse in der Schweiz oder in Europa angegeben wird, bürgen Hersteller, Lieferant und Händler mit ihrem Namen für die Sicherheit und Nachhaltigkeit des Produkts.

SENS eRecycling sorgt dafür, dass bei der Verwertung von Spielgeräten nicht nur allfällige Schadstoffe sicher entfernt und fachgerecht entsorgt werden, sondern auch dafür, dass wertvolle Metalle oder elektronische Teilchen aus den Spielgeräten wieder zurück in den Rohstoffkreislauf gelangen.

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