So wird eRecycling zum Erfolg

Wenn sich die Reparatur von kaputten Waschmaschinen, Kühlschränken, Staubsaugern, Espressomaschinen, Lampen oder Solarpanels nicht mehr lohnt, sollten sie recycelt werden. Damit das auf eine fach- und umweltgerechte Art geschehen kann, müssen sie zuerst korrekt entsorgt werden – und zwar von uns allen.

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Sammelwut tut gut

Am Anfang des Recyclingprozesses bist auch du gefordert. Es ist wichtig, dass defekte Elektrogeräte – und sind sie noch so klein – nicht in den Hausmüll geworfen, sondern bei den dafür vorgesehenen Rückgabestellen abgegeben werden.
 
In der Schweiz gibt es hierfür zwei Möglichkeiten: Du kannst deine ausgedienten Elektro- und Elektronikgeräte im Fach- und Detailhandel abgeben – also in allen Geschäften, die typähnliche Produkte in ihrem Sortiment führen. Oder du bringst deinen Elektroschrott in eine der über 440 Sammelstellen, die dem SENS-Recyclingsystem angeschlossen sind.

Entsorgen ohne Zusatzkosten

Ob Geschäft oder Sammelstelle: Extra bezahlen musst du für die Entsorgung nichts. Das hast du nämlich bereits getan – mit dem vorgezogenen Recyclingbetrag, der im Kaufpreis von fast allen in der Schweiz verkauften Elektrogeräten enthalten ist. 

Sens eRecycling

Rekordverdächtige Sammelleistung

In den offiziellen Rücknahmeorten wird der Elektroschrott entgegengenommen, sortiert und verpackt. Danach wird er zu den spezialisierten Zerlege- und Recyclingbetrieben transportiert. 
 
Mengenmässig ist das übrigens ganz schön viel: In der Schweiz wurden seit der Gründung von SENS eRecycling im Jahr 1990 nicht weniger als 1,3 Millionen Tonnen Elektrogeräte gesammelt und an die Recyclingbetriebe geliefert. In kaum einem anderen Land wird pro Kopf mehr Elektroschrott gesammelt als hierzulande. 

Sens eRecycling

75%

eines Elektrogeräts können durchschnittlich dank des Recyclings wiederverwendet werden. Dabei handelt es sich beispielsweise um Kunststoffe, Metalle oder Glas.

Sens eRecycling

630

SENS-Sammelstellen gibt es schweizweit. Überall dort können Elektrogeräte kostenlos zurückgegeben werden.

Sens eRecycling

16

Recyclingbetriebe verarbeiten die Elektrogeräte von SENS eRecycling – alle davon in der Schweiz. Nur Photovoltaik-Module werden im grenznahen Ausland verarbeitet.

Sens eRecycling

11,14 Kilogramm

Elektrogeräte wurden 2024 pro Kopf über das Recyclingsystem von SENS eRecycling gesammelt. Damit nehmen wir weltweit einen Spitzenplatz ein.

Sens eRecycling

Über 1,4 Millionen Tonnen

Elektrogeräte wurden seit der Gründung im Jahr 1990 gesammelt und verarbeitet.

Das Wertvolle vom Schädlichen trennen 

Elektroschrott besteht aus den unterschiedlichsten Bestandteilen. Viele davon sind wertvoll und können wiederverwendet werden. Andere aber sind schädlich. Genau um dieses Problem kümmern sich Recyclingbetriebe als erstes.

Im ersten Arbeitsgang erfolgt oft in Handarbeit die Demontage schadstoffhaltiger Bauteile und Materialien. Diese Arbeiten werden oft in sogenannten Zerlegebetrieben verrichtet.

Höchste Qualität dank moderner Technik

Es werden jedoch nicht alle Schadstoffe von Hand entfernt. Es gibt auch solche, die maschinell entfrachtet werden. Bei Kühlschränken beispielsweise kommen mit Unterdruck arbeitende Spezialanlagen zum Einsatz, um aus dem Kühlmittel möglicherweise enthaltenes FCKW herauszuziehen. Wenn alle Schadstoffe sauber separiert wurden, werden sie unter Berücksichtigung höchster Qualitätsstandards entsorgt – und zwar so, dass weder Menschen noch die Umwelt beeinträchtigt werden.

Wertvolles im Kreislauf behalten

Zum Schluss geht es darum, wertvolle Rohstoffe, die wiederverwendet werden können, zurückzugewinnen und damit den Wertstoffkreislauf bestmöglich zu schliessen.

Der Anteil an wiederverwendbaren Wertstoffen im Elektroschrott ist hoch: Im Durchschnitt beträgt er rund 75 %. Dabei handelt es sich hauptsächlich um Metalle wie Eisen, Stahl, Kupfer und Aluminium, verschiedene Kunststoffe und Glas, aber auch um Edelmetalle wie Silber und Gold.

Sens eRecycling

853 000 Tonnen

Eisen und Stahl konnten dank des Recyclings seit 1990 zurück in den Kreislauf gebracht werden.

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55 000 Tonnen

Kupfer – oder ein Kabel das knapp 28 Mal um die Welt reichen würde – wurden seit 1990 recycelt.

Sens eRecycling

47 000 Tonnen

Aluminium gelang seit 1990 zurück in die Produktion neuer Produkte dank des eRecyclings.

Sens eRecycling

102 000 Tonnen

Kunststoffe wurden seit 1990 recycelt und für neue Produkte aufbereitet.

Sens eRecycling

18 000 Tonnen

Glas wurden seit 1990 zurückgewonnen.

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9 000 Tonnen

Zink flossen zurück in den Kreislauf.

Sens eRecycling

211 Kilogramm

Silber seit 1990. Eine beträchtliche Menge dieses Edelmetalls.

Sens eRecycling

213 Kilogramm

Gold konnten zurückgeführt werden. Das entspricht rund 27 000 Eheringen!

Innovative Verfahren, wirksamer Schutz

Um die verschiedenen Wertstoffe möglichst verlustfrei zurückzugewinnen, wird mit modernster Trenntechnologie gearbeitet. Innovative und leistungsstarke Sortier- und Aufbereitungstechniken kommen zum Einsatz.

Auf diese Weise wird sichergestellt, dass Metalle und Kunststoffe in möglichst reiner Form zurück in den Stoffkreislauf gelangen, wo sie als Sekundärrohstoffe für die Herstellung von neuen Produkten wiederverwendet werden. Der Kreislauf schliesst sich, Ressourcen werden geschont und die Umwelt wirkungsvoll geschützt.

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