Vapes landen massenhaft im Kehricht – aus Unwissen oder Bequemlichkeit

Sens eRecycling

Vapes landen in der Schweiz haufenweise im Kehricht. Eine aktuelle Studie der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) zeigt: Hauptgründe sind Unwissen oder schlicht Bequemlichkeit. Als Antwort auf die Studienergebnisse weitet die Schweizer Expertin für die fachgerechte Entsorgung von Elektrogeräten SENS eRecycling die bereits bestehenden Entsorgungsmöglichkeiten weiter aus. Künftig sollen Vapes auch in Schulen, Unternehmen, Clubs oder Freizeitbetrieben gesammelt werden.

Studie zeigt: Wissenslücken und Aufwand als grösste Barrieren

2025 wurden in der Schweiz lediglich 28 % aller verkauften Vapes korrekt entsorgt. SENS eRecycling liess die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) untersuchen, weshalb dem so ist. Diese führte eine zweiteilige Studie durch, bestehend aus einem Literaturreview internationaler Studien sowie 15 qualitativen Interviews mit 18- bis 34-jährigen Vape-Nutzerinnen und -Nutzern in der Deutsch- und Westschweiz. Die Studie zeigt: Die Mehrheit der Befragten denken weder beim Kauf noch beim Konsum noch bei der Entsorgung darüber nach, was Vapes eigentlich sind. Statt mit einem Elektrogerät assoziieren die Nutzer:innen die Vapes vielmehr mit Unbeschwertheit, Gemeinschaft sowie mit Entspannen und Abschalten. Jeder zusätzliche Aufwand – sei dies der Gedanke an die Umwelt oder an die korrekte Entsorgung – widerspricht diesem Gefühl der Freiheit und Sorglosigkeit. Entsprechend ist der nächste Mülleimer schlicht die logischste und einfachste Lösung, zumal das «Rumtragen» einer leeren Vape bereits von den meisten als Aufwand empfunden wird.

Drei Typen – nur einer ist entsorgungskompetent

Die Studie unterscheidet drei Typen von Vaperinnen und Vapern. Die Mehrheit gehört zu den «ignoranten Wegwerfer:innen»: Sie entsorgen Vapes im Kehricht, ohne dies zu hinterfragen. Der zweiten Gruppe gehören die «Dissonanten Sammler:innen» an: Sie wissen zwar, dass die Entsorgung im Kehricht falsch ist, kennen aber keinen anderen Entsorgungsweg. Sie sammeln und prokrastinieren, nur um die Vapes am Ende oft doch in den Kehricht zu werfen. Als umweltbewusst und umweltkompetent gelten einzig die «Engagierten Ensorger:innen», eine Minderheit, die Vapes sammeln und sie auch korrekt entsorgen. 

Vapes korrekt entsorgen: So geht’s

Ausgediente Einweg- und Mehrweg-E-Zigaretten können kostenlos überall dort zurückgegeben werden, wo sie verkauft werden. So etwa an jedem Kiosk, an jeder Tankstelle oder in jedem E-Zigaretten-Shop. Zusätzlich nimmt jede der über 630 SENS-Sammelstellen in der Schweiz die Vapes entgegen. Bequem und diskret ist zudem die Rückgabe per Vape Recycling Bag: Er kann kostenlos bestellt, zu Hause gefüllt und von der Post abgeholt werden. Um dem spontanen Konsum unterwegs noch mehr Rechnung zu tragen, stellt SENS eRecycling ihre Vape-Sammelboxen auch Schulen, Unternehmen, Clubs oder Freizeitbetrieben zur Verfügung.

Deshalb ist das Recycling von Vapes so wichtig

E-Zigaretten – ob Einweg- oder Mehrweg – enthalten Batterien (Lithium-Akkus), die wertvolle Rohstoffe, aber auch Schadstoffe enthalten. Damit die Wertstoffe zurückgewonnen werden können und keine Schadstoffe in die Umwelt gelangen, gehören leere Vapes ins Recycling.

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